Kann man sehen wie man will, aber eigentlich ist das nicht meine bevorzugte Arbeit und dann kommt noch dazu, ich kann es nicht. Aber , nun, irgendwie musste es mal getan werden. Worum es geht? Löcher Stopfen. Und zwar in Jeans meines Mannes. Die eine liegt schon bestimmt zwei Jahre hier und die nächste kam vor einigen Wochen dazu. Beide gut versteckt, nur nicht aus dem Gedächtnis meines Mannes. Er wollte die mit eingesetzten Flicken, so wie es seine Mutter machte, die kann ich aber nicht mehr fragen und im Netz fand sich auch nichts.
Theoretisch war alles klar, nur praktisch eben nicht und die Lust fehlte auch immer. So und damit mal ruhe damit ist habe ich probiert. Es sind ja im Grunde Y-Nähte aber eben am Hosenbein (wo man nicht gut dran kommt) und nicht besonders groß. Je größer um so besser geht es auch, ist schon mal meine Feststellung.
Zuerst habe ich ein Loch-Quadrat ausgeschnitten
dann ein Qudrat welches da rein passt mit Nahtzugabe, die ich auch angezeichnet habeAuf der Hose habe ich die Nahtzugaben auch gezeichnet
Die Eckpunkte mit Stecknadeln stecken und von Ecke zu Ecke Nähen. Was einfacher gesagt ist als getan. Wenn es gar nicht geht die Innennaht der Jeans auftrennen, die kann wieder gut geschlossen werden. Dann geht es wesentlich einfacher.
Wenn die eine Seite genäht ist muss an der Jeans die Ecke eingeschnitten werden, nicht zu weit, wirklich nur bis zu dem Eckpunkt. Dann kann die nächste Seite festgesteckt werden und dann die dritte und die vierte Seite. Ist alles genau genäht sieht es eigentlich ganz gut aus:-))))
Oben seht ihr das Ergebnis der dickeren Jeans und kleineren Lochs. Ich habe es noch rund um abgesteppt
Das untere Bild ist die dünnere Jeans, da klappte das etwas besser, weil das Loch größer und der Stoff dünner.
Es sind sicher keine Meisterwerke, dazu müsste ich noch üben, üben...... aber für den Hausgebrauch reicht es und es waren meine ersten zwei Löcher.
Das war meine erste Näharbeit in diesem Jahr und jetzt geht es mit dem Temperaturquilt weiter
Eine gute Zeit euch allen
Eva





Hallo Eva,
AntwortenLöschenoh, ja, dein Drumherumschleichen kann ich wunderbar verstehen! Solche Arbeiten mag ich auch nicht wirklich gerne.
Trotzdem repariere ich auch die Jeans von meinen Liebsten, wenn auch widerwillig. Allerdings habe ich eine komplett andere Flicken-Technik.
Ich unterlege das Loch und nähe mit passendem Garne kreuz und quer drüber. Dann schneide ich innen den Stoff ab, der zu viel ist.
(Siehe hier: https://lintlady.blogspot.com/2025/11/noch-eine-schnelle-reparatur.html)
Flickarbeiten darf man ruhig sehen, finde ich.
Also ein dickes Lob an dich, dass du dich durchgerungen hast!
LG Doris :o)
Ich finde, Du hast das sehr professionel sogar repariert, also ich weiß nicht, ob ich das so gekonnt hätte.
AntwortenLöschenNana